Februar ist nichts für Aufgeber.

Seine Vorsätze zu verschieben ist eine top Strategie. Und zwar hält diese auch langfristig – klar, man verschiebt ja. Der Januar ist eher so ein Besinnungsmonat und auch die letzten Langschläfer erwachen aus dem Winter-Weihnachtsschlaf und kommen langsam wieder auf die Beine. Deshalb unser Tipp: Einfach im Februar mit den guten Vorsätzen anfangen! Es gibt wieder Platz in den Lieblingskursen und der Winterspeck muss immer noch abtrainiert werden.

Gyms und Studios sind proppenvoll und jeder hat jetzt “voll Bock” auf Fitness. Kann schon mal vorkommen, dass man den Arm oder Fuß eines Anderen erwischt im Workout, für welches man sowieso gerade noch den letzten Platz ergattert hat. Im Februar dreht sich der Spieß um und man ist fast alleine im Kursraum. Yay!

Ciao, gute Neujahrsvorsätze – oder? Im Januar ist man eigentlich etwas ausgelaugt. Nach den vielen Weihnachtsvorbereitungen, Drinks und Dinnern mit Freunden, die man seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen hat. Deshalb unser Tipp: besser bis Februar warten. Der Fitness-Hype ist vorbei und was bleibt, sind die echten Fitness-Helden und -Heldinnen.

Warum ist das eigentlich so? Abgesehen von der eindeutigen Weihnachtswampe, die uns zum Sport motiviert, starten wir voller Elan ins neue Jahr. Oder so glauben wir zumindest. Es ist immer noch Winter. Es scheint immer noch keine Sonne und warum sind wir eigentlich ständig so müde? Körper und Geist müssen erstmal wieder in Einklang und vor allem in die Gänge kommen. Tiere machen nicht umsonst ein paar Monate Winterschlaf. Deshalb dürfen auch wir uns nochmal getrost umdrehen und den Wecker weiter klingeln lassen. Auf den eigenen Körper hören und erst dann aufraffen, wenn man sich auch bereit dazu fühlt, ist hier die Devise. Denn dann, und auch nur dann, bleibt man dran und aus den Neujahrsvorsätzen werden Jahresprojekte.

Es ist immer eine gute Idee etwas im Januar zu tun, um den Monat nicht völlig zu verschlafen. Das müssen aber nicht immer gleich Mega-Projekte sein, die die Welt verändern. Easy anfangen mit Aufräumen, Tagebuch schreiben oder Bücher lesen. Erst wenn die Batterien wieder aufgeladen sind, können größere Projekte gestartet werden (z.B. die Weihnachtswampe angehen).

Reflektieren im Januar – durchstarten im Februar. Somit wird der Kopf frei und es wird Platz für zielorientierte Projekte geschaffen, die handfeste Resultate bringen, anstelle einem leeren Fitness-Hype hinterher zu rennen.

Tipp 1: 5 Lieblings-Workouts bestimmen

Wir fügen regelmäßig neue Gyms/Studios und Workouts in der App hinzu. Neue Dinge geben neue Energie. Neues probieren gibt den Push, den wir alle im Winter so sehr brauchen.

Tipp 2: Dem Herzen folgen

Hört sich cheesy an, aber im Endeffekt müssen wir tun, was uns glücklich macht, um an einer Sache dranbleiben zu können. Ist einfach so. Workout bedeutet nicht nur Gewichte stemmen in der “Mukkibude”. Und es geht auch nicht immer nur darum besser, schneller, stärker als der Andere zu sein. Wir wär’s mit Zumba, Pilates oder Krav Maga?! Erst dann finden wir den Weg zum Glück und können ohne Motivationsprobleme an einer Fitness-Routine festhalten.

Tipp 3: Sozial aktiv werden

Freunde einladen und das wöchentliche Gin&Tonic- oder Bier-Date zu einem Workout-Date machen. So wird aus besten Freunden ein Team, das zusammen durch dick und dünn geht (ziemlich wortwörtlich). Zusammen boxen, schwimmen oder yogieren und neue Gyms und Studios in der Stadt entdecken. Wie klingt das? Es gibt keine langweiligen Workouts oder schlechte Ausreden mehr! Nichts kann die gemeinsamen Pläne mehr kreuzen, denn nach dem Training steht lecker kochen und dann noch eine Episode “Friends” – auf dem Plan. Sweat & Joy eben.